Sehr früh mich in den Zug gesetzt und über Mailand am Gardasee vorbei nach Verona gefahren. Dort hatte ich kurz Aufenthalt und radelte in die Altstadt hinein. Dann ging es weiter mit dem Zug bis auf den Brenner, den ich dann, wieder auf dem Fahrrad, mit vollem Speed nach Innsbruck hinunter raste. In Innsbruck wieder der Zug bis Kufstein und von dort noch einmal mit dem Rad bis nach Rosenheim zu meinem Auto geradelt. Ein letztes Gewitter zeigte die aktuelle Wettersituation noch einmal deutlich auf. Es war mit ein Grund, etwas eher zurück zu fahren: auf nasse und kühle Tage in einem Hotel zu sitzen hatte ich keine Lust.

Bin dankbar dafür, dass ich gesund und wohlbehalten wieder zurück bin. Die Schmerzen des letzten Jahres in der Leistengegend sind zum Glück ausgeblieben – allerdings gab es bei den Passfahrten aufgrund des Gewichtes des Rucksackes andere Schmerzen im Lendenwirbelbereich, die mich schon sehr quälten.

Das Fahrrad hat gut durchgehalten – kein Platten, kein Speichenbruch. Nur einmal das Lager des Vorderrades nachziehen müssen.

Die einmal angedachte Strecke habe ich nicht ansatzweise erradeln können – da habe ich mich wohl überschätzt und die Entfernungen unterschätzt. Es wäre bei stabiler Wetterlage bestimmt mehr möglich gewesen, aber es hätte die Gefahr bestanden, dass ich nur noch an den Seen vorbeigeradelt wäre und die Schönheit nicht mehr wahr genommen hätte. Also bin ich´s zufrieden und habe ja hoffentlich in den nächsten Jahren weitere Möglichkeiten.