Heute ist in Italien Feiertag,genauso wie in Deutschland. Das habe ich auf den Straßen deutlich gespürt: es gab wenig Verkehr. Nach circa 30 km sah ich den Hinweis auf einen Fahrradweg: es war ein Damm direkt neben dem Po, der oben auf seinem Damm betoniert ist. Dort hatte ich immer wieder beeindruckende Ansichten dieses größten italienischen Flusses. Apropos Po und Schmerzen: die heutige Etappe in das wunderschöne Ferrara war geprägt von 2 Dingen: Einem starken, durchgängigen Gegenwind, der mich so demoralisierte, dass ich mir in Ferrara ein Hôtel suchte. Starken Sitzschmerzen, die ich auf dem Druck des 7 kg schweren Rucksacks zurück führe.

Kaum hatte ich mich für das Hôtel entschieden, gab es einen Platzregen: alles richtig gemacht.

Auch jetzt gegen 20.00 Uhr habe ich immer noch keinen Hunger, da eine riesige Portion Spaghetti und eine Nachspeise (um 13.00 Uhr eingenommen) immer noch vorhalten.

Draußen regnet es – hoffentlich nicht morgen früh. Allerdings kündigt die Wetterapp genau das an.

Fazit für heute: Traumerfüllung ohne Anstrengung, Schmerz und Disziplin nicht möglich. Und trotzdem: WO ICH BIN WILL ICH SEIN!