Heute 250 km gefahren, allerdings nur 40 km mit dem Fahrrad.
Und das kam so:

Jesus kam nur bis Eboli – ich bis Termoli

Bei wunderschönem Wetter startete ich heute Morgen in Ancona auf Meereshöhe. Ich hatte in einem NH Hotel gut geschlafen und noch besser gefrühstückt. Um auf die Strecke durch den regionalen Park zu kommen musste ich sofort 250 Höhenmeter bewältigen. Mein Frühstück rebellierte ein wenig, aber die Mühen waren es wert: es waren wunderschöne 35 km Berg hoch und Berg runter. Zum Schluss war ich wieder auf Meereshöhe. Hier fuhr ich noch weitere 5 km, um dann eine Fahrkarte zu lösen für den Zug in Richtung Süden.

Es waren in den letzten Tagen erst einmal genug Kilometer auf der Superstrada mit viel Verkehr und Autoabgasen gewesen.

Ich sehne mich nach Ruhe und Abgeschiedenheit. Dies hoffe ich morgen auf dem Sporn des italienischen Stiefels, dem Gargano zu finden.

In einer kleinen Stadt aß ich bei Mama italienisch – sowas von gut. Mama seht ihr oben.
Wer der Lange daneben ist, keine Ahnung???

Glücklicherweise hat sich auch eine von mehreren Entzündungen an meinen tragenden Teilen verabschiedet. Diese haben sich vom ersten Tag an entwickelt und haben natürlich den Schmerz gesteigert. Das passiert beim Radfahren, Pardon beim Fahrradfahren.